Biografie - Gerlinde 2018

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Sommer 2018. Damit wir uns immer daran erinnern: Dieser Sommer war in jeglicher Hinsicht fantastisch.
Im Spätsommer 2018 aufgenommen. Mit offenem Dach zu fahren, macht den Kopf auf wunderbare Weise frei.
Und, ginge ich als durchgeknallte Massenmörderin durch?
Dank meiner Tochter und einer App, deren Namen ich nicht kenne, lasse ich mich aber auch in eine Blümchenfee verwandeln.
Eigentlich hatte ich geplant, einen klassischen neuralen Text und Studiofotos für die Webseite zu verwenden, mich dann aber anders entschieden. Die privaten Bilder aus dem Handy erscheinen mir lebendiger und echter. Dazu passt eine etwas persönlichere Biografie, die in Wahrheit weniger Biografie ist als Zeilen von mir über mich.

Zwei Fragen werden mir immer wieder gestellt: Hast du das alles schon erlebt? Stehst du auf Morde (siehe Bild 3: Ich als Serienmörderin)?

Nein, ich habe das alles nicht erlebt; weder die sexuellen Ausschweifungen in Faltenfrei, noch eine Heimkindheit (Schuldfrei). Vielmehr sammle ich - es geschieht ganz von selbst - Geschehnisse, Erzählungen, Eindrücke aus meinem Umfeld. Oft jahrelang schlummern sie, gut verborgen in einer Ecke meines Gehirns, bis sie zum richtigen Zeitpunkt hochkommen. Dann gibt es eine Geschichte darüber, oder sie dienen als Szene in einer Geschichte, wobei ich die jeweilige Erinnerung nie exakt benutze. Vielmehr dient sie als Anstoß.
Ein Beispiel: Ich sitze mit einer lieben Freundin bei einem Kaffee. Sie ist Visagistin und Make Up Artistin. In der Plauderei erzählt sie mir von einer Kollegin, die spezielle - sehr spezielle - Masken anfertigt. Unter anderem bestellte einmal ein Kunde eine Maske mit dem Gesicht des Exfreundes seiner Liebsten. Wir schmunzeln, schütteln unsere Köpfe, und die Story ist abgespeichert. Etwa zwei Jahre später wurde daraus das Kapitel mit den Masken - den sehr speziellen Masken - in Faltenfrei.
So einfach funktioniert es.

Die zweite Frage ist schon schwieriger zu beantworten. Seit ich zurückdenken kann, lese ich unter anderem gern Krimis und Thriller; und dann schreibe ich auch noch welche. Steckt Mordlust dahinter? Habe ich eine diabolische Seite? Abermals nein, weder "Mordsfreude" noch böse Geister verbergen sich in meinem Inneren. Ich bin Pazifistin. Eine Erklärung liefert ein amerikanischer Professor, der sagt, wir lesen Krimis, weil wir am Ende das Gute siegen sehen wollen. Ja, vielleicht schreibe ich deshalb Krimis. Egal wie dramatisch die Handlung sich entwickelt, können wir sicher sein, dass der Täter gefasst und die heile Welt wieder hergestellt wird (außer natürlich wir greifen zu einem "schwarzen" Roman). Gut, diesen Ansatz lasse ich einmal so stehen. Was ich fix weiß: Ich schreibe Krimis, weil mir das Entwickeln der Story einen Riesenspaß - im wahrsten Sinne des Wortes eine Mordsfreude - bereitet. Am liebsten schaue ich dem Ermittler über die Schulter und beschreite gemeinsam mit dem Leser seinen Weg. Man nennt diesen Stil Whodunit.  

Dank meiner Mutter weiß ich, dass ich schon mit zehn Jahren und früher Geschichten geschrieben habe; Märchen, Gruselgeschichten. Aufgewachsen bin ich übrigens südlich von Wien mitten im Grünen. Geschwister habe ich keine, dafür selbst zwei Kinder, einen Jungen und ein Mädchen, die noch zur Schule gehen. Die größte Hürde als Einzelkind sind die Streits zwischen meinen Kleinen. Mit zunehmenden Alter bemerke ich aber zu meiner großen Freude, dass die Auseinandersetzungen stets weniger werden, und die Geschwisterbindung sich festigt. Ein wunderbarer Zustand für mich!

So vergehen meine Tage. Ich schreibe und redigiere, konstruiere Geschichten, freue mich über den Smalltalk in Leserunden, bereite mich auf Lesungen und andere Aktionen vor. Die freien Minuten nutze ich, um mich mit lieben Freunden zu treffen - ja, damit bin ich gesegnet -, und auch manchmal ein ausgedehntes Telefonat zu führen. Zur gegebenen Zeit springe ich dann ins Auto und sammle meine Kinder ein.
Im Übrigen hat das Foto im Auto eine besondere Bewandnis. Ich genieße es, mir im Sommer den Wind um die Nase wehen zu lassen. Schon kurze Fahrten mit guter Musik machen den Kopf frei und bringen ein Wohlgefühl; und die Ideen sprühen.

Ich fahre also gern mit dem Auto, mag Gesellschaft, schreibe, liebe meine Kinder, habe eine tolle Familie und Freunde. Was mache ich darüber hinaus gerne? Ich lese, überall und alles, interessiere mich für die Antike und auch Mystisches und bewege mich gern, ohne eine spezielle Sportart auszuüben. Geboren bin ich 1969 und - für die Freunde der Astrologie - im Sternzeichen Stier, Aszendent Steinbock, Mond im Krebs.
 
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