Das Schicksal der Medica - Gerlinde Friewald

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Das Schicksal der Medica
Das Schicksal der Medica

Eine junge Ärztin und der Sohn eines römischen Senators entdecken eine Verschwörung, die ganz Rom ins Chaos zu stürzen droht!

Rom, 63 vor Christus: Delia, gerade erst aus Alexandria in Rom angekommen, ist überglücklich, nach zwei Jahren Trennung wieder bei ihrem geliebten Marcus Aponius zu sein. Doch die Wiedersehensfreude wird schnell getrübt, als die beiden durch Zufall die Leichen dutzender Sklaven entdecken. Ihre Nachforschungen ziehen schnell immer größere Kreise, und schon bald geht es nicht mehr nur um die Toten, sondern darum, eine Verschwörung zu verhindern und damit ganz Rom zu retten.
Und dann gibt es da auch noch einen gewissen Gaius Julius Caesar, der überaus großes Interesse an Delia zeigt. Wird es der jungen Ärztin gelingen, den Ränkespielen der römischen Herrscherfamilien zu entkommen? Und kann sie ihre Liebe zu Marcus retten, auch wenn sie als nicht standesgemäß gilt?
Leidenschaftliche Liebe und gefährliche Intrigen - Delia im alten Rom.

Erscheinung August 2018
Bastei Lübbe BEHeartbeat

erhältlich als EBook
Die historische Wahrheit hinter dem Roman

"Das Schicksal der Medica" fällt mitten hinein in den Aufstand des Catilina. Bei der sogenannten Catilinarischen Verschwörung handelte es sich um einen Umsturzversuch des Senators Lucius Sergius Catilina, der die Macht der römischen Rupublik an sich reißen wollte. Bekannt ist die Verschwörung vor allem durch Ciceros berühmte "Reden gegen Catilina".

Neben Catilina finden auch andere historische Personen wie Julius Caesar und Cicero ihren Platz in "Das Schicksal der Medica". Delias Geschichte ist eine Geschichte, doch die historischen Fakten sind detailgetreu in den Roman eingebunden.
Gab es in der Antike tatsächlich Ärztinnen und gelehrte Frauen?

Es gab sie! Agnodike wird hier als erste Ärztin der griechischen Antike genannt. Man nimmt an, dass sie etwa im dritten Jahrhundert vor Christus gelebt hat. Leicht gemacht wurde es ihr mit Bestimmtheit nicht, kennt man die Stellung der Frau im antiken Griechenland. Agnodike soll sich ihr Wissen verkleidet als Mann angeeignet haben, wobei sie sich bei ihren Patientinnen - sie arbeitete auch als Geburtshelferin - geoutet haben muss.
Mit einem weiten Sprung ins vierte Jahrhundert fällt der Name Hypatia auf. Die Mathematikerin und Astronomin arbeitete am Museion von Alexandria. Zum Verhängnis wurden ihr die politischen wie religiösen Unruhen dieser Zeit.

Die Vielvölkermetropole Alexandria in Ägypten verhielt sich grundsätzlich offen gegenüber Menschen jeglicher Herkunft, Religion, Geschlecht und Kultur. Schätzungen nach arbeiteten am Museion, der berühmtesten Bildungsstätte der Antike, fünf bis zehn Prozent Frauen, verteilt auf unterschiedliche Disziplinen.
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